Vintage-Sträuße – Blumen mit Geschichte
Blumenarrangements zwischen Nostalgie und Gegenwart.
Blumen können laut sein – oder leise.
Diese Serie zeigt Sträuße, die nicht perfekt sein müssen, um Wirkung zu entfalten. Farben, die bewusst gedämpft sind. Blätter, die ihre Form verändern. Kombinationen, die aussehen, als hätten sie Erinnerungen eingesammelt.
Es geht nicht um Floristik-Trends.
Es geht um Blumen, wie sie im echten Leben existieren: spontan gebunden, leicht verwelkt, frisch aus dem Garten, gefunden, vergessen, wiederentdeckt.





Hier findest du Sträuße aus unterschiedlichen Momenten:
- frisch gebunden oder bereits im Übergang
- kombiniert aus Gartenblumen, Marktsträußen, Fundstücken
- Farben von Creme, Altrosa, Ocker, Bordeaux, Grün
- mit Glas, Leinen, altem Porzellan, Fenstern oder Stoffen im Hintergrund
Das Vintage-Gefühl entsteht nicht durch Filter, sondern durch echte Zustände und reale Texturen.




Manche Arrangements wirken fast festlich, andere wie Stillleben, die man zufällig entdeckt hat.
Die Bilder arbeiten mit Ruhe, natürlicher Unschärfe und weichem Licht.
Strukturen dürfen sichtbar sein.
Stiele dürfen über den Rand der Vase ragen.
Kein perfekter Kreis, keine Symmetrie auf Kommando.
Diese Sträuße zeigen, dass Schönheit nicht immer glatt ist.
Manche Fotos zeigen Rosenköpfe fast frontal, andere bringen Detailausschnitte von Blütenblättern oder Stängeln in den Vordergrund. Die reduzierte Bildsprache lädt dazu ein, Formen, Lichtkanten und Übergänge bewusst wahrzunehmen– ohne Ablenkung, ohne Effekte.

Durch die fotografische Reduktion entsteht ein Raum, in dem Blumen nicht dekorieren, sondern erzählen: von Jahreszeiten, Räumen, Stimmungen, alten Tischen, neuen Tagen.